Auerbacher Stadtrat Thomas Wündsch fordert Aufklärung zum Thema Flüchtlinge

Veröffentlicht am 02.10.2014 in Wahlkreis

Thomas Wündsch

Freie Presse vom 2. Oktober: SPD Stadtrat fordert Aufklärung der Bürger über die Lage der asylsuchenden Flüchtlinge:

" Auerbach - In der Auerbacher St.-Laurentius-Kirche finden seit kurzem wieder Friedensgebete statt. Die Anregung dazu kam von Landesbischof Jochen Bohl. Seiner Meinung, dass es angesichts der aktuellen internationalen Krisen wieder an der Zeit sei für diese Form der Mahnung, folgte auch der Auerbacher Superintendent Rudolf Hesse.

Mit der Bitte, eine solche Veranstaltung zu nutzen, um die Bürger über das Thema "Aufnahme von Flüchtlingen aus Krisengebieten" zu informieren, hat sich Thomas Wündsch, Stadtrat der SPD in Auerbach, an Oberbürgermeister Manfred Deckert gewandt. Er hat sich dabei auf eine Initiative des Oberbürgermeisters von Crimmitschau, Holm Günther, bezogen. Zu der Informationsveranstaltung, zu der dieser am Dienstag in eine Kirche eingeladen hatte, kamen etwa 400 interessierte Bürger.

Wündsch verfolgt die Bemühungen in Crimmitschau aufmerksam. Seine Bitte an Deckert: "Ihre Willensbekundung, sich als Stadtoberhaupt dieses Themas anzunehmen, Orte und sachkundige Gesprächspartner zu finden, um angemessen und möglichst vorurteilsfrei zu informieren, wäre sicher ein wichtiges und eindeutiges Signal."

Die St.-Laurentius-Kirche könne ein Ort sein, "an dem Information, Austausch, konkrete Überlegungen Platz haben, wo Gebet und Predigt durch konkrete Informations- und Hilfsmöglichkeiten ergänzt werden können". Deckert als Mitinitiator des ökumenischen Gottesdienstes zum Altmarktfest könne auf den Kreis der Akteure hinsichtlich dieser aktuellen Herausforderung zurückgreifen. Wündsch wünscht sich für die Bürger Informationen unter anderem zu gesetzlichen Regelungen durch das Landratsamt und objektive Auskunft von der Polizei darüber, was an den Vorbehalten "Ausländer bedeutet Kriminalität" dran ist. Weitere Partner zu diesem Thema in der Stadt könnten die Auerbacher Wohnbau und andere Vermieter sowie die Vertreter der freien Wohlfahrtspflege sein. (ike)"

 
 
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